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  Phantastischer Realismus
 

Der Phantastische Realismus bahnte sich in den 50er Jahren nach dem 2ten Weltkrieg an. Er ist eine vom Surrealismus beeinflusste Richtung der Malerei. Auslöser der Epoche war eine österreichischen Kunstgesellschaft, welche die Wiener Schule des phantastischen Realismus gründete. Ihr Führer war ein Maler, Schriftsteller und Professor namens Albert Paris Gütersloh. Die Motive dieser Zeit zeigten häufig irreale Schöpfungen, mit erschreckender Essenz. Dieser Malstil ist auch vergleichbar mit dem Manierismus, der Epoche zwischen Renaissance und Barock.

Der phantastische Realismus erzielte 1959 bei einer Ausstellung in Wien seinen Erfolg. Kurz darauf wurde diese neue Epoche der bildenden Kunst in Deutschland angewandt. Auch dort wurde der Malstil schnell zu einer anerkannten Art der Malerei. Schließlich wurde aus dem Gelungenen Start in Deutschland und Österreich ein internationaler Hit – bis heute.

Der phantastischer Realismus ist dafür bekannt, eigentlich reelle Motive in irreale zu verwandeln. Jedoch anders als beim Surrealismus wurden kein erfreulicher Gedanke auf das Bild übertragen. Trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage waren meist negative Grundideen zu erkennen.

Aber wie der Name schon sagt: „Realismus“ und nicht „Surrealismus“. Trotz unwirklichen Motiven ist der Grundgedanke real und befasst sich mit der damaligen Zeit – Zerstörung und Leid durch den Krieg.






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