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  Aquarellmalerei
 

Einer der ältesten Maltechniken ist das Malen mit wasserlöslichen Farben, auch Aquarell (von lat. aqua „Wasser“) . Sie wurde bereits in der Höhlenmalerei verwendet. Die Farbe wurde in Wasser und Fett gelöst und mit einem Pinsel auf die Wände aufgetragen. Durch Drehungen und Tupfer wird der Pinsel über das Bild dirigiert. Für die Aquarellmalerei werden besondere Pinsel benötigt, wie z.B. Aquarellpinsel oder Haarpinsel.

Die selbe Technik verwendeten die alten Ägypter um Papyrus zu bemalen. Seit dem 9. Jahrhundert n. Chr. gedeiht diese Technik konstant. Trotz dessen waren zu Beginn Aquarellarbeiten nicht besonders geachtet und brachen wenig Geld ein. Durch Albrecht Dürers vielseitigen Analysen erhielten Aquarellmaler wenigstens mehr Anerkennung. Richtige Ehrbietung erhielten sie erst im 18. Jahrhundert, als der englische Maler William Turner nicht bloß Zeichnungen mit der Aquarelltechnik gestaltete, sondern auch Bilder auf Malgrund übertrug.

Die Ölmalerei waren aber weiterhin gefragter, da die Aquarellkunst keine detaillierten Werke zuließ. Daher wurden Sie eher für grobere Tuschzeichnungen oder Holzbemalungen benutzt. Dieser Kunststil wird häufig zur Vorbereitung von Ölgemälden verwendet ( z.B. für Hintergrundgestaltung ).

Die wichtigsten Techniken bei der Aquarellmalerei ist das Lasieren und das Lavieren, sowie der Umgang mit Pinsel und Malboden. Der meist verwendete Malboden ist ein sehr saugfähiges Papier, welches das Wasser aufnehmen kann und trotzdem nicht an Qualität einbußt. Manche Künstler verwenden auch textile Malgründe, wie z. B. Leinen.

Die Aquarellmalerei verbreitete sich international und war vor allem bei Hobbykünstlern sehr beliebt, da sie schon in der Schulzeit erlernt.

Warum Aquarellmalerei, aber nicht Ölmalerei?

Das Malen mit Wasserfarben ist einfacher als mit Ölfarben. Außerdem ist der Zeitaufwand geringer und die Materialien für Ölmalerei ist erheblich teurer.

Bedeutende Aquarellisten sind unter anderem Albrecht Dürer, William Blake und John Gilbert.






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